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Kicken, Radeln, Renovieren

Am Donnerstag, den 23. März 2017, gastierte der FC Schalke 04 zum GAZPROM Benefizspiel bei Hannover 96 in der HDI Arena. Das Duell der Traditionsvereine endete mit einem 3:1-Heimsieg für den Fußball- Zweitligisten. Der gesamte Erlös des Spiels kommt der Modernisierung von Bolzplätzen im Hannoveraner Stadtgebiet zugute.

 

Auf Initiative von Schalkes Hauptsponsor GAZPROM fließen alle Einnahmen des Spiels dem „PROjekt Bolzplatz“ zu, das Bestandteil der vereinseigenen, sozialen Initiative 96plus ist. Damit unterstützt Hannover 96 in den nächsten Wochen die Stadt Hannover bei der umfangreichen Instandsetzung zahlreicher Bolzplätze im Hannoveraner Stadtgebiet. Prominente Paten der Aktion sind der TV-Comedian und bekennende 96-Fan, Oliver Pocher, sowie Schalkes Fußball-Weltmeister und „Eurofighter“ Olaf Thon.

 

„Auf den Bolzplätzen in Hannover habe ich das Fußballspielen gelernt und unterstütze daher sehr gerne das Projekt Bolzplatz“, so Pocher. „Der Straßenfußball eröffnet vielen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu unserem Sport. Deshalb freue ich mich, dass das GAZPROM Benefizspiel einen Beitrag dazu leistet, Bolzplätze im Hannoveraner Stadtgebiet wieder bespielbar zu machen“, ergänzte Thon.

 

Zum Debüt des ehemaligen Schalke-Coaches und neuen 96-Trainers André Breitenreiter fanden insgesamt 6.500 Zuschauer den Weg in die HDI Arena. Für den Anstoß der Begegnung sorgte der russische Radsportler Evgeny Shalunov vom Rennstall GAZPROM-RusVelo. Gemeinsam mit Teamkollege Dmitry Kozonchuk fuhren die beiden Radprofis auf ihren Rennrädern in die HDI Arena ein und präsentierten sich erstmals dem deutschen Sportpublikum.

 

„Sportlich war die Partie eine schöne Herausforderung für unsere Mannschaft. Gesellschaftlich kommen wir unserer Stellung nach, jungen Menschen in Hannover das Fußballspielen auf Bolzplätzen zu ermöglichen. Daher gilt unser besonderer Dank Schalke und Gazprom“, betonte 96-Präsident Martin Kind.

 

Im Vorfeld des Benefizspiels lud GAZPROM zum Energiegespräch hinter die Kulissen der HDI Arena ein. Mit dabei waren namhafte Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Unter der Moderation von Energiejournalist Heiko Lohmann diskutierten sie die aktuellen Herausforderungen der Energiewende und des Klimaschutzpaketes 2020.

 

„Wir erleben bislang eine Stromwende statt einer Energiewende“, warnte Prof. Dr. Georg Erdmann, Mitglied der Expertenkommission der Bundesregierung zum Monitoring der Energiewende. Lediglich in den Bereichen Strom-, Wärme- und Endenergieanteil der Erneuerbaren sei eine Zielerreichung bis 2020 wahrscheinlich. Insbesondere bei den Treibhausgasemissionen bedürfe es daher zusätzlicher Anstrengungen. Hier schlage die Expertenkommission vor, die nationale Zielerreichung durch Kauf- und Stilllegung von Emissionsrechten durch die Bundesregierung zu flankieren. „Durch diese Maßnahme würden sich die in Europa erlaubten Emissionen reduzieren lassen“, so Erdmann.

 

Die Chancen durch die Digitalisierung beleuchtete Dr. Christoph Müser von der Unternehmensberatung Baringa Partners. Im Rahmen der Energiewende werde der Innovationsaspekt zum wesentlichen Markttreiber. „Die maßgenaue Bedarfs-vorhersage, Produktion und Speicherung von Energie wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Hier sind die digitalen Steuermöglichkeiten im Rahmen digitaler Anwendungen noch längst nicht ausgeschöpft“, so Müser.

 

Dr. Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Hannover AG, bemängelte, dass die Energiewende noch von zu vielen Partikularinteressen geprägt sei und plädierte für einen ganzheitlichen Ansatz. „In Deutschland habe ich manchmal das Gefühl: die beste Lobby gewinnt“, so Zapreva, die vor knapp einem Jahr von den Wiener Stadtwerken nach Hannover gewechselt war. Vor diesem Hintergrund müsse die Energiewende über Bereichs- und Sektorengrenzen hinaus gedacht werden, um die Potenziale bereits bestehender Infrastrukturen nutzbar zu machen, so Zapreva.

 

Einig waren sich die drei Experten darüber, dass die Energiewende keine Ländersache ist, sondern als internationale Aufgabe begriffen werden muss. Dabei müsse auch der Energieträger Erdgas stärker in den Fokus der politischen Agenda rücken. Sie wiesen darauf hin, dass Deutschland eine flächendeckende und verlässliche Gasinfrastruktur habe, die zur Speicherung und zum Transport von regenerativem Strom und Erdgas (Bio-Erdgas) genutzt werden könne. Für ersteres biete sich beispielsweise die Power-to-Gas-Technologie an, mit deren Hilfe erneuerbarer Strom in Methan umgewandelt, gespeichert und transportfähig gemacht wird.

— 24.03.2017

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