— Unternehmensgeschichte

Meilensteine unserer Historie

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Meilensteine unserer Historie

 

Unternehmen

Geschichte

2016

  • Am 19. September 2016 werden der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der PAO Gazprom Mikhail L. Sereda und das Vorstandsmitglied der PAO Gazprom Nikolai N. Dubik zu Geschäftsführern der GAZPROM Germania GmbH bestellt.
  • Am 24. August 2016 gründet GAZPROM die neue Gesellschaft Gazprom NGV Europe in Berlin, die als 100 %ige Tochtergesellschaft der GAZPROM Germania GmbH die Geschäftsaktivitäten im Bereich Erdgasmobilität fortführt. Das Unternehmen betreibt 50 Erdgastankstellen in Deutschland und zehn weitere Stationen in Polen und Tschechien. Als Geschäftsführer der neuen Gesellschaft ist Herr Uwe Johann von der Gazprom Marketing and Trading Ltd berufen worden.
  • Am 27. Februar bebunkert GAZPROM Germania im Rostocker Hafen erstmals ein Schiff mit Flüssigerdgas. In Koordination mit dem Unternehmen Sartori & Berger wird der 110 Meter lange Zementfrachter M.V. Greenland der norwegischen Reederei KGJ Cement AS mit LNG versorgt.

2015

  • Am 1. Oktober haben GAZPROM und Wintershall Holding GmbH einen Asset-Tausch vollzogen. Im Ergebnis dieser Transaktion erhöht GAZPROM ihre Beteiligung an den europäischen Gashandels- und Speichergesellschaften WINGAS, WIEH und WIEE auf 100 % und erhält zudem einen Anteil von 50 % am Unternehmen WINZ, das in der Nordsee Erdöl und Erdgas erkundet und fördert. Wintershall erhält dadurch den wirtschaftlichen Gegenwert von 25,01 % der Anteile am Vorhaben zur Erschließung und Ausbeutung der Blöcke 4A und 5A der Atschimow-Formation des Erdgas- und Kondensatfeldes Urengoi.
  • Am 4. September unterzeichnen GAZPROM, BASF, E.ON, ENGIE, OMV und SHELL einen Gesellschaftervertrag für die Erweiterung der Nord Stream um zwei weitere Leitungsstränge.

2014

  • Zum 5-jährigen Jubiläum der Erdgasspeicher Peissen GmbH geht die erste Kaverne des Erdgasuntergrundspeichers Katharina in Bernburg in Betrieb.

2013

  • GAZPROM Germania bringt gemeinsam mit dem polnischen Bushersteller Solbus die europaweit ersten LNG-Busse in Warschau und Olsztyn auf die Straßen.
  • Am 1. September hat GAZPROM Germania zwölf Erdgastankstellen des bayerischen Energieversorgers Ferngas Nordbayern (FGN) in Süddeutschland übernommen. Mit der Übernahme baut GAZPROM Germania ihr bundesweites Netz von acht auf 23 Erdgastankstellen aus.
  • Am 1. September ist GAZPROM Germania in die dezentrale Energieversorgung eingestiegen. Das Unternehmen hat zwei hocheffiziente Blockheizkraftwerke (BHKWs) im thüringischen Erfurt in Betrieb genommen.
  • Am 8. Mai hat GAZPROM Germania den Kavernenspeicher in Etzel (Niedersachsen) gemeinsam mit BP Europe SE und Dong Energy in Betrieb genommen. In Etzel können pro Stunde rund 450.000 Kubikmeter Erdgas ein- und 900.000 Kubikmeter ausgespeichert werden. Zum Vergleich: Ein Einfamilienhaus hat einen Jahresverbrauch von 2000 bis 3000 Kubikmetern.

2012

  • Am 9. Mai gibt GAZPROM Germania den Ausbau ihres Erdgastankstellennetzes bekannt. Das Unternehmen hat vier weitere Erdgasstationen in Berlin, Quedlinburg und Potsdam errichtet.
  • Am 2. Mai testet GAZPROM Germania gemeinsam mit dem polnischen Bushersteller Solbus erfolgreich den Betrieb von LNG-betriebenen Bussen. Zwei mit flüssigem Erdgas (LNG) betriebene City-Busse werden in den Städten Torun, Gdynia, Olsztyn, Warschau und Katowice auf regulären Buslinien eingesetzt. Darüber hinaus werden die Markteinführung von LNG-betriebenen Fahrzeugen und die Errichtung der hierfür notwendigen Betankungsinfrastruktur beschlossen. 

2011

  • Mit dem 1. Juli wird Herr Vyacheslav Krupenkov durch Beschluss der Gesellschafterversammlung Hauptgeschäftsführer der GAZPROM Germania GmbH.
  • Am 16. Juni erfolgt der Spatenstich für den Erdgasuntergrundspeicher Katharina (UGS Katharina) in Peißen bei Bernburg. GAZPROM Germania und VNG – Verbundnetz Aktiengesellschaft planen die schrittweise Inbetriebnahme von zwölf Kavernen bis 2024. Das Speichervolumen wird im Endausbau ca. 600 Millionen Kubikmeter Erdgas betragen. Mit dieser Gasmenge können pro Jahr rund 300.000 Haushalte sicher mit Erdgas versorgt werden.
  • Am 19. Mai 2011 schließen Gazprom export und die Anteilseigner GAZPROM Germania, RAG – Rohöl-Aufsuchungsgesellschaft, WINGAS und Centrex den Ausbau des Erdgasspeichers Haidach (Österreich) ab. Mit einer Kapazität von über 2,6 Milliarden Kubikmeter Erdgas ist der Speicher Haidach der zweitgrößte Erdgasspeicher Mitteleuropas.

2010

  • Am 1. Juli 2010 wird Herr Vladimir Kotenev zum Hauptgeschäftsführer der GAZPROM Germania ernannt. Er leitete das Unternehmen in dieser Position bis zum 31. Mai 2011. Von 2004 bis 2010 war Herr Kotenev außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Am 10. Februar beteiligt sich GAZPROM Germania mit 44 Prozent an der Gründung von Podzemno skladište gasa Banatski Dvor d.o.o. Das serbische Unternehmen mit Sitz in Novi Sad ist eine Gesellschaft zur Errichtung und zum Betrieb eines unterirdischen Gasspeichers.

2009

  • GAZPROM wird Sponsor und Namensgeber der Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster powered by GAZPROM“ im Europa-Park in Rust bei Freiburg.
  • Mit Handelsregistereintragung vom 13. August verschmilzt die 100-prozentige Tochtergesellschaft ZMB GmbH mit Rückwirkung zum 1. Januar 2009 mit der GAZPROM Germania GmbH.
  • Am 1. Mai wird Herr Andrey Biryulin zum zweiten Geschäftsführer der GAZPROM Germania bestellt.
  • Am 19. Mai gründen Gazprom export und die VNG - Verbundnetz Gas AG das Gemeinschaftsunternehmen Erdgasspeicher Peissen GmbH zur Errichtung und zum Betrieb eines Untergrundgasspeichers für Erdgas.
  • Am 1. Januar nimmt GAZPROM Germania über ihr Beteiligungsunternehmen Bosphorus Gaz Corporation A.S. in Istanbul den Handel von Erdgas in der Türkei auf. 

2008

  • GAZPROM Germania beteiligt sich mit 50 Prozent an der Gründung der Gesellschaft South Stream in Zug (Schweiz). Die Pipeline verläuft unter dem Schwarzen Meer hindurch über Bulgarien bis an die italienische Grenze und soll ab 2015 Südeuropa mit Erdgas versorgen. Bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Erdgas sollen nach der Fertigstellung jährlich durch die vier Stränge der Pipeline strömen. Das entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch von 38 Millionen Haushalten.

2007

  • Am 1. Januar wird GAZPROM Hauptsponsor des deutschen Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04. 
  • GAZPROM Germania (vormals ZMB) sichert sich über ihr Joint Venture Gas Project Development Central Asia AG (GPD) den Zugriff auf 50 Prozent der Gasreserven des Erdgasförderunternehmens Gissarneftgaz (Usbekistan) und stärkt dadurch weiter ihre Position in Zentralasien.
  • Die ZMB gibt die Beteiligung am Erdgasspeicherprojekt Etzel bekannt. Der Kavernenspeicher verfügt über ein Arbeitsgasvolumen in Höhe von 160 Millionen Kubikmeter und Transportkapazitäten in Höhe von 300.000 Kubikmeter pro Stunde.

2006

  • Mit der Beteiligung an der tschechischen Gesellschaft VEMEX s.r.o. in Prag nimmt die ZMB erste Erdgaslieferungen in Tschechien auf. 
  • Die ZMB beteiligt sich an der Etzel-Kavernenbetriebsgesellschaft. Außerdem übernimmt das Unternehmen das Bergwerkeigentum Hinrichshagen zur Erkundung der Nutzbarkeit als Erdgasspeicher.
  • Die Zarubezhgaz-Erdgashandel-Gesellschaft mbH firmiert um in GAZPROM Germania GmbH.

2005

  • Das ZMB-Tochterunternehmen WINGAS Storage UK Ltd reicht einen Genehmigungsantrag zur Nachnutzung des Saltfleetby-Gasfeldes in Großbritannien als Erdgasspeicher ein.

2004

  • Die ZMB beteiligt sich mit 40 Prozent an der Bosphorus Gaz A.S., Istanbul/Türkei.
  • Zur Förderung usbekischen Erdgases wird ein Production Sharing Agreements (PSA) zwischen der usbekischen Nationalen Holding Uzbekneftegaz und einem Konsortium aus der russischen geschlossenen Aktiengesellschaft Zarubezhneftegaz und der schweizerischen G.P.D. Gas Project Development Central Asia AG geschlossen, an der ZMB mit 50 Prozent beteiligt ist. 

2003

  • Die ZMB Schweiz (heute: GAZPROM Schweiz) nimmt ihre Geschäftstätigkeit auf. Kerngeschäft ist die Beschaffung, der Transport und der Weiterverkauf von Erdgas aus Zentralasien.

2002

  • Unternehmen der ZGG Gruppe beschaffen erstmalig Erdgas aus dem mittelasiatischen Raum und vermarkten es in West- und Osteuropa.

2000

  • GAZPROM/Gazexport und BASF/Wintershall feiern 10 Jahre russisch-deutsche Partnerschaft auf dem Erdgassektor.

1999

  • Zur Vermarktung russischen Erdgases auf dem britischen Markt wird das Unternehmen GAZPROM UK Trading Ltd (heute Gazprom Marketing & Trading Ltd) in London gegründet. Es ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ZMB (heute GAZPROM Germania).

1998

  • Die Erdgasleitung WEDAL (West-Deutschland-Anbindungsleitung) wird fertiggestellt. Die Pipeline verbindet die MIDAL-Leitung mit dem belgischen Erdgas-Transitsystem und ermöglicht den Transport von russischem Erdgas.

1996

  • Die Erdgasleitung JAMAL-Europa wird in Betrieb genommen. Damit entsteht ein neuer Transportkorridor für die Versorgung Westeuropas mit Erdgas.

1995

  • Die ZMB eröffnet in Berlin (Markgrafenstraße 23) ihre neue Firmenzentrale.

1993

  • Die Zarubezhgaz Management und Beteiligungsgesellschaft (ZMB) wird als 100-prozentige Tochtergesellschaft der Zarubezhgaz-Erdgashandel-Gesellschaft mbH gegründet.
  • Der Erdgasspeicher Rehden (Niedersachsen) wird mit einem Arbeitsgasvolumen von 1,5 Milliarden Kubikmetern in Betrieb genommen.

1992

  • Die Erdgasleitung STEGAL (Sachsen-Thüringen-Erdgas-Leitung) wird zur Versorgung von Kunden in Sachsen und Thüringen in Betrieb genommen. 

1991

  • Die Arbeiten zum Bau der Erdgasleitungen STEGAL (Sachsen-Thüringen-Erdgas-Leitung) und MIDAL (Mitte-Deutschland-Anbindungs-Leitung) sowie zum Ausbau des Erdgasspeichers Rehden werden aufgenommen. 

1990

  • Die Zarubezhgaz-Erdgashandel-Gesellschaft mbH, Berlin wird als 100-prozentiges Tochterunternehmen des Außenhandelsunternehmens Zarubezhgaz (heute Gazprom export) gegründet.
  • Die gemeinsam mit der Wintershall geführten Beteiligungsgesellschaften Wintershall Erdgas Handelshaus GmbH und die Vorläufergesellschaften der WINGAS GmbH werden gegründet.
  • Zarubezhgaz (Moskau) und Wintershall (Kassel) schließen einen Vertrag zur gaswirtschaftlichen Zusammenarbeit beider Unternehmen.