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GAZPROM UND Zippel realisieren CO2-neutrale Lieferkette für BMW-Werke

LEIPZIG, 07. Februar 2018: Die Gazprom NGV Europe GmbH betankt die neu angeschafften gasbetriebenen LKW der Spedition Konrad Zippel mit Biogas. Die Zippel Group erweiterte ihren Fuhrpark, um Transporte vom und zum BMW-Werk in Leipzig durch den Einsatz von Biogas CO2-neutral zu halten.

 

Die Gazprom NGV Europe GmbH und die Spedition Konrad Zippel haben eine Vereinbarung zur Versorgung der LKW mit Biogas unterzeichnet. Mit Blick auf die hohen Emissionen von Dieselmotoren ersetzt die Zippel Group einen Teil der Diesel-LKW durch CNG SCANIA Trucks, die das BMW-Werk in Leipzig mit Automotive-Teilen beliefern sollen. Die Abrechnungen werden erstmalig über die DKV-Gazprom NGVE CNG Tankkarte erfolgen. Die Verwendung der Karte ermöglicht der Zippel Group, die Kosten und Anzahl der Betankungen professionell und monatlich detailliert aufgearbeitet zu bekommen. Die feierliche Übergabe der DKV-Karte fand am 07. Februar 2018 auf der E-World in Essen statt. „Wir freuen uns, Gazprom mit unserer langjährigen Erfahrung und Expertise im Tankkartenmanagement als Abrechungspartner unterstützen zu können, sagt Manuel von Mohrenschildt, Head of International Sales Partner Management. „Wir sind uns sicher, dass wir damit den Verwaltungsaufwand deutlich senken und mehr Transparenz im Fuhrparkmanagement schaffen werden.“

 

Im Vergleich zu den konventionellen Kraftstoffen wird Erdgas eine wichtige Rolle in der Umweltbilanz zugesprochen. „Aus langfristiger Perspektive sehen wir bei der Erdgasmobilität ein hohes Potenzial zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Straßenverkehr. Durch Beimischung von Biogas werden gasbetriebene Fahrzeuge noch klimafreundlicher“, erklärt Uwe Johann, Geschäftsführer der Gazprom NGV Europe GmbH. Erdgas verfügt über eine deutlich bessere Umweltbilanz als die konventionellen Kraftstoffe Benzin und Diesel. Im Vergleich zu Benzin verursacht Erdgas 25% weniger CO2 Ausstoß und werden die Fahrzeuge mit Biogas betankt, sinkt dieser Wert sogar um 97%. Bei Stickoxiden und Feinstaub entstehen Einsparungen in Höhe von 80%. Im Rahmen ihrer langfristigen Kooperation stellt die Gazprom NGV Europe GmbH mit ihrer Konzernschwester WINGAS sicher, dass es sich bilanziell um Biomethan handelt.

 

„Wir können damit die Attraktivität von Intermodalen Transporten für einen Kunden wie BMW deutlich erhöhen und den CO2-Ausstoß in der Well-to-Wheel Betrachtung um bis zu 90 Prozent senken“, sagt Axel Kroeger, geschäftsführender Gesellschafter der Zippel Group. Aufgerechnet sind das Einsparungen von ungefähr 420t pro Jahr. Zum Vergleich, laut dem Umweltbundesamt hatte Deutschland 2016 einen Gesamtausstoß von 906 Millionen Tonnen CO2.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Lärmreduzierung. Dieselaggregate sind laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) fünf bis zehn Dezibel lauter als CNG-Motoren. Gerade wenn die LKW in Ballungsräumen unterwegs sind, sorgt Erdgas für saubere Luft und verminderte Lärmemissionen. Dies entlastet nicht nur das Klima, sondern wirkt sich zudem positiv auf die Lebensqualität der Menschen aus.

 

 

 

— ÜBER GAZPROM NGV EUROPE

Gazprom NGV Europe GmbH mit Sitz in Berlin ist eine Tochtergesellschaft des weltgrößten Gaskonzerns GAZPROM in Moskau. Das Unternehmen bündelt die Aktivitäten der GAZPROM-Gruppe auf dem europäischen Markt für Erdgas als Kraftstoff. Im Fokus dieser Arbeit steht die Entwicklung einer Infrastruktur zur Versorgung von Schiffen, LKW und PKW mit komprimiertem (CNG) und verflüssigtem Erdgas (LNG). In Deutschland betreibt Gazprom NGV Europe derzeit 50 Erdgastankstellen, ist mit weiteren Infrastrukturprojekten in Tschechien und Polen aktiv und bringt den Ausbau der umweltfreundlichen Erdgasmobilität in Europa weiter voran.

 

 

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— 07.02.2018

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