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— Aktuelles 2016

GAZPROM, Audi und VW betonen die „unverzichtbare“ Rolle von CNG-Fahrzeugen für die Verkehrswende

BERLIN, 18. Oktober 2016: Elektromobilität allein wird nicht ausreichen, um die Energiewende im Verkehrssektor zu schaffen – Vertreter aus Automobil- und Energiebranche fordern die Politik zum Umdenken auf.

 

Im Rahmen des Saisonfinales der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) in Hockenheim haben Gazprom und Audi am 14. Oktober gemeinsam ein Energiegespräch veranstaltet, bei dem die Rolle von Erdgas, Biomethan und synthetischem, erneuerbarem Methan für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland im Mittelpunkt stand. Geladen waren Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, die allesamt zu dem Schluss kamen, dass diese kohlenstoffarmen methanhaltigen Energieträger von der Politik in Deutschland bisher viel zu sehr vernachlässigt wurden.

 

Dr. Jens Andersen, Konzernbeauftragter für Erdgasmobilität der Volkswagen AG, erklärte, dass der Begriff Erdgas aktuell bei vielen Menschen noch viel zu negativ behaftet sei. Dabei habe schon die Nutzung von fossilem Erdgas im Straßenverkehr erhebliche Vorteile für Umwelt, Volkswirtschaft und den Autofahrer. Durch Biomethan und synthetisches Methan aus Power-to-Gasanlagen, die Überschüsse aus Wind- und Sonnenstrom nutzen können, sei das ökologische Potential der CNG-Mobilität aber noch viel höher. Die Bundesregierung habe das bereits erkannt, müsse jetzt aber mit konkreten Maßnahmen aktiv werden, um die Energiewende auf dem Mobilitätssektor voranzubringen, so Andersen.

 

„Deutschland erreicht seine Klimaschutzziele aktuell nicht“, warnte auch Dr. Timm Kehler, Sprecher der Initiative Zukunft ERDGAS e.V. Er führte dies vor allem auf den Bereich Mobilität zurück und sprach von einem „negativen Trend“. In Deutschland gebe es im Jahr 2016 weniger Neuzulassungen von CNG-Fahrzeugen als in den Jahren davor. Dem müsse man entgegenwirken, um die Klimaschutzziele in Zukunft doch noch zu erreichen.

 

Matthias Maedge, Generalsekretär des internationalen Fachverbandes NGVA Europe, gab dennoch das ambitionierte Ziel aus, dass in Europa im Jahr 2030 rund 20 Prozent aller neu zugelassenen Fahrzeuge mit Erdgas betrieben werden können, wenn faire Marktbedingungen geschaffen werden. Aktuell sei Erdgas in der EU allerdings noch ein „ungeliebtes Kind“, da man in Sachen Nachhaltigkeit fast ausschließlich auf Elektromobilität setzen würde. Dabei habe nahezu klimaneutrales Biomethan aus organischen Reststoffen in Deutschland und der Schweiz schon heute einen Anteil von rund 20 Prozent an den über CNG-Zapfsäulen vertankten Kraftstoffmengen.

 

In diesem Kontext brach auch Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbandes eMobilität e.V., eine Lanze für Erdgasfahrzeuge. „Wir haben alle das gleiche Ziel“, erinnerte er und forderte eine engere Zusammenarbeit aller Beteiligten, um den Ausstoß von CO2 (Kohlenstoffdioxid) und NOX (Stickoxide) in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren.

 

Die Teilnehmer waren sich schlussendlich darüber einig, dass ein klareres Bekenntnis aus der Politik zu allen nachhaltigen Energieträgern und eine frühzeitige Klärung der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich sei. „Die Politik muss die unverzichtbare Rolle von Erdgas für eine erfolgreiche Energiewende auch im Verkehrsbereich erkennen und chancengleiche Voraussetzungen für alle alternativen Kraftstoffe schaffen“, betonte Uwe Johann, Geschäftsführer von Gazprom NGV Europe.

 

 

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GAZPROM Germania GmbH ist eine Tochtergesellschaft des weltgrößten Gaskonzerns GAZPROM in Moskau. Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 hat sich die Gesellschaft zu einer internationalen Unternehmensgruppe entwickelt, die mit rund 50 Unternehmen in über 20 Ländern in Europa und Asien aktiv ist. Hauptgeschäftsfelder sind Erdgas- speicherung und -handel sowie der Einsatz von Erdgas als Kraftstoff. Die Gruppe beschäftigt rund 1200 Mitarbeiter/-innen, davon mehr als 200 am Unternehmensstandort Berlin. Gemeinsam mit ihren strategischen Partnern leistet GAZPROM Germania GmbH einen Beitrag zur zuverlässigen und umweltfreundlichen Energieversorgung Europas.

 

 

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— 18.10.2016

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