25.07.2009

"Gib Gas gegen Gewalt" erspielt 110.000 € für Fan-Haus des 1. FC Union und das Projekt "Aktion Gastfreundschaft"

Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin hat sich am Samstag, 25.07.09, im Freundschaftsspiel  gegen Schalke 04 vor 13504 Zuschauern mit 2:1 durchgesetzt. Die Tore für „Eisern Union“ erzielten Karim Benyamina (2.) und Testspieler John Jairo Mosquera (53.), für die Schalke traf in der Neuauflage des DFB-Pokal-Finales von 2001 Vicente Sanchez (49.). Das Freundschaftsspiel im Berliner Stadtteil Köpenick diente jedoch nicht nur der sportlichen Standortbestimmung eine Woche vor den Erstrundenspielen im DFB-Pokal, sondern vor allem einem guten Zweck. Auf Initiative der GAZPROM Germania wurde zusammen mit den beiden Traditionsvereinen im Rahmen von „Gib Gas gegen Gewalt“ bereits zum vierten Mal ein deutliches Zeichen gegen Gewalt im Fußball gesetzt.


"Nach den Auftritten in Dresden, Magdeburg und Aachen war auch diese Begegnung in Berlin ein großer Erfolg in unserem Engagement gegen Gewalt im Fußball. Die Einnahmen des Spiels werden nun für die Gewaltprävention im Profi- und Amateurfußball eingesetzt“, erklärte Burkhard Woelki, Pressesprecher von GAZPROM Germania. Die Einnahmen in Höhe von 110.000 € fließen zum einen in das neue "Fan-Haus" des 1. FC Union Berlin auf dem vereinseigenen Gelände an der Alten Försterei und zum anderen in ein gewaltvorbeugendes Projekt des Berliner Fußball-Verbandes. Vor allem der "Fan-Treff“ - ein Versammlungsraum mit gastronomischer Versorgung - wird dabei durch die Einnahmen unterstützt. "Wir danken GAZPROM Germania, die uns dieses Spiel ermöglicht haben und freuen uns sehr, dass so viele Zuschauer der Partie für den guten Zweck einen tollen Rahmen gegeben haben“, sagte Oskar Kosche, Geschäftsführer des 1. FC Union.


Zusätzlich zum „Fan-Treff“ wird in dem Gebäude das Büro des Fanbeauftragten sowie das Büro der Fan- und Mitgliederabteilung (FuMA) des 1. FC Union Berlin eingerichtet. Das Fan-Haus dient dazu, für die vielfältige und sehr aktive Fanszene des 1. FC Union Berlin einen zentralen Anlaufpunkt zu schaffen. Ein weiterer Teil der Einnahmen kommt dem Berliner Fußballverband (BFV) zur Durchführung der „Aktion Gastfreundschaft“ zu Gute. Dort organisiert der BFV vor Spielen mit möglichem Gewaltpotenzial ein Treffen der gegnerischen Mannschaften, die sich besser kennen lernen und so Gewalt vermeiden können. "Das hat in den vergangenen Jahren schon sehr gut funktioniert", stellte BFV-Präsident Bernd Schultz heraus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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