17.01.2008

„Film ab gegen Gewalt“ - GAZPROM Germania, der FC Schalke 04 und der FLVW starten gemeinsamen Wettbewerb zur Förderung der Gewaltprävention im Jugendfußball

Heute gaben GAZPROM Germania, der FC Schalke 04 und der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) den Startschuss für den Jugend-Wettbewerb „Film ab gegen Gewalt“. Mit dem gemeinsamen Projekt wollen die Beteiligten Jugendliche für das Thema Gewalt im Fußball sensibilisieren. Ziel von „Film ab gegen Gewalt“ ist insbesondere die Bekanntmachung und Förderung des Problemlotsenprogramms des FLVW.

 

Seit 2001 stehen jugendlichen Fußballspieler/innen in Westfalen ehrenamtliche Problemlotsen als Ansprechpartner für Konflikte zur Verfügung, um zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln. „Der Wettbewerb „Film ab gegen Gewalt“ soll die Bekanntheit der Problemlotsen bei den Jugendlichen weiter erhöhen und den Austausch zwischen Problemlotsen und Spielern fördern“, erklärt Hermann Korfmacher, Präsident des FLVW und Schirmherr des Projekts.

 

„Film ab gegen Gewalt“ ruft 13- bis 18jährige Fußballspieler/innen der A- bis C- Juniorenmannschaften dazu auf, ein Video zu erstellen, welches die Darstellung und Lösung eines typischen Konfliktfalles im Fußball widerspiegelt. Die Videos müssen beim jeweiligen Problemlotsen des Kreises bis zum 29. Februar 2008 eingereicht werden. Die 33 Problemlotsen in Westfalen stehen den Teams auch bei der Erstellung des Videos unterstützend zur Seite. Den Gewinnern des Wettbewerbs winkt ein gemeinsames Training mit Jermaine Jones und Halil Altintop vom FC Schalke 04. Zudem wird das prämierte Gewinnervideo mit einem Bericht über das Team und dessen Problemlotsen im DSF ausgestrahlt.

 

„Film ab gegen Gewalt“ ordnet sich in die Initiative „Gib Gas gegen Gewalt“ von GAZPROM Germania ein. Damit setzt sich das Energieunternehmen neben seinem Engagement als Hauptsponsor von Schalke 04 für die Gewaltprävention im Fußball ein und übernimmt gesellschaftliche Verantwortung. „Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Gewalt im Fußball setzen und Gewaltprävention nachhaltig fördern – sowohl im Profi- als auch im Jugendfußball“, erläutert Burkhard Woelki, Pressesprecher von GAZPROM Germania.

 

Weiterer prominenter Schirmherr von „Film ab gegen Gewalt“ ist Nordrhein-Westfalens Innenminister Dr. Ingo Wolf. „Die Landesregierung freut sich, den Wettbewerb zu unterstützen und damit gewaltpräventive Arbeit im Sport zu stärken. Für uns ist das Projekt „Problemlotse“ vorbildlich. Es trägt mit dazu bei, Spielabbrüche und gewalttätige Ausschreitungen auf Sportplätzen zu reduzieren. Wir sehen das Projekt und den heute gestarteten Wettbewerb als wichtige Bestandteile eines ganzen Maßnahmenbündels gegen Gewalt im Fußball. So werden wir in NRW die Zusammenarbeit zwischen den Fußballverbänden und der Polizei dauerhaft institutionalisieren. Ein „Regionaler Ausschuss für Sport und Sicherheit“, den wir im Februar 2008 ins Leben rufen, wird diese Arbeit leisten. Mit dem Projekt beweisen GAZPROM Germania, der FC Schalke 04 und der FLVW gesellschaftliches Engagement zur friedlichen Lösung von Konflikten.“

 

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