
Am 8. November 2011 wurde der erste Strang der Nord Stream - Pipeline offiziell in Betrieb genommen. Über eine Strecke von mehr als 1.200 Kilometern transportiert die Pipeline russisches Erdgas von Wyborg, Russland, durch die Ostsee nach Lubmin in der Nähe von Greifswald. Im geographischen Umfeld benötigt man für das kontinuierlich strömende Erdgas bedarfsgerechte Speicherkapazitäten.
Eine der wichtigsten Erdgasquellen für die Nord Stream – Pipeline ist das Yuzhno-Russkoye Erdöl- und Erdgasfeld, welches eine Produktionskapazität von 25 Mrd. m³ pro Jahr hat. Das Feld befindet sich im autonomen Kreis der Jamal-Nenzen in Westsibirien und besitzt nachgewiesene Gasreserven von mehr als 1.000 Mrd. m³ Erdgas, was es zu einer zuverlässigen Quelle für Europas Gasversorgung macht.
In Verbindung mit dem von OAO GAZPROM definierten Speicherbedarf im Bereich des Anlandepunktes der Nord Stream - Pipeline und entlang der Anbindungsleitung OPAL wurde die Erkundung geologischer Speicherstrukturen in Nordostdeutschland fortgesetzt. Im Ergebnis wurde eine bergrechtliche Sicherung für drei Aquiferstrukturen im nördlichen Brandenburg und südlichen Mecklenburg-Vorpommern eingeleitet und ein Antrag zur Genehmigung von Aufsuchungsarbeiten im Bereich des Salzstocks Storkow in Brandenburg eingereicht. Zu der im Jahr 2009 mit einer Bohrung erkundeten Struktur Schweinrich wurde in 2010 nach Fertigstellung aller Auswertungen der Abschlussbericht vorgestellt. Die Verlängerung des Hauptbetriebsplanes bis Ende 2012 wurde beim zuständigen Bergamt eingereicht und genehmigt.
Zu der im Jahr 2009 mit einer Bohrung erkundeten Struktur Schweinrich wurde in 2010 nach Fertigstellung aller Auswertungen der Abschlussbericht vorgestellt. Die Verlängerung des Hauptbetriebsplanes bis Ende 2012 wurde beim zuständigen Bergamt eingereicht und genehmigt.