
GAZPROM Germania unterstützt Ausstellung über Miniaturlackmalerei
In der Wanderausstellung „Die Schule von Palech, 1923-1950“, vom 17. Oktober 2010 bis 13. Februar 2011 im Museum für Lackkunst in Münster sowie vom 24. Februar bis 01. Mai 2011 im Bröhan-Museum in Berlin, werden zum ersten Mal Werke der Lackmalerei aus den bedeutendsten russischen Sammlungen gemeinsam mit Exponaten aus dem Museum für Lackkunst präsentiert.
Die Ausstellung ist in ihrer Art einzigartig, verbindet sie doch die bedeutendsten russischen Sammlungen zu einem kohärenten Bild über die junge sowjetische Lackmalerei und zeichnet das Werden der Schule von Palech von ihrer Gründung bis hin zum Ende des zweiten Weltkrieges nach.
Als einstiges Zentrum der russischen Ikonenmalerei zwangen die Oktoberrevolution 1917 und der Aufbau der atheistisch-kommunistischen Sowjetunion die Künstler der Lackmalerei aus Palech zu der Hinwendung von einer traditionell religiösen Darstellung ihrer Motive hin zu Abbildungen weltlicher und politischer Thematik. Ihre auf Feinmalerei spezialisierten Fähigkeiten konnten die Palecher mit Hilfe der Lackmalerei auf Papiermaché und einer speziellen Maltechnik, der sogenannten Eitempera Technik unter Beweis stellen und somit ihren Beruf auch nach der Revolution weiterhin ausüben. Ländliche Alltagszenen, Szenen aus russischen Märchen und altrussischen Heldenepen, aber auch politische Motive spiegeln das Land und seine Emotionen wieder und sind gleichzeitig Zeitzeugen einer interessanten und aufregenden Geschichte.
Durch die Unterstützung der Ausstellung möchte die GAZPROM Germania russische Kunst, Kultur und Geschichte in Deutschland bekannt machen. Ziel des vielfältigen soziokulturellen Engagements der GAZPROM Germania ist dabei immer die Unterstützung des russisch-deutschen Dialogs, um das Verständnis beider Nationen füreinander zu fördern.
Links: