
21.12.2007
Die Freude war groß bei insgesamt fast 200 Kindern der Kinder- und Jugendheime in Gelsenkirchen als am Montag das GAZPROM-Schalke Geschenkemobil vorfuhr. Jedes der Kinder in den Einrichtungen St. Josef, St. Elisabeth, dem Kinderhaus in der Knappschaftsstrasse und der Wohngruppe in der Horst-Gladbecker-Strasse erhielt eine mit Geschenken gefüllte blau-weiße Weihnachtsbox. Da Bewegung und Sport in allen Häusern großgeschrieben wird, gab es zusätzlich für die Fußball- und Sportgruppen jeweils einen Trikotsatz. Viele Geschenke waren zudem in königsblau gehalten und zeigten, warum GAZPROM aus Berlin gerade in Gelsenkirchen aktiv ist: die Verbindung zum FC Schalke 04 gab hier den Ausschlag.
Auch beim FC Schalke 04 fand die Idee sofort Zustimmung und so ließ es sich Manager Andreas Müller nicht nehmen, beim Besuch im Kinderheim St. Josef selbst mit dabei zu sein. Auch wenn die meisten Pakete erst am Heiligabend ausgepackt werden, war die Freude schon jetzt riesengroß.
GAZPROM möchte mit dieser Aktion die langjährige Unterstützung von sozialen und kulturellen Projekten und Einrichtungen weiter ausbauen. In vielen Orten, zu denen GAZPROM Bezugspunkte hat, wird seit Jahren soziale Verantwortung übernommen. Burkhard Woelki, Leiter Unternehmenskommunikation der GAZPROM Germania GmbH, erklärt, wie es zu dieser Aktion kam: „Gerade zu Weihnachten sehen wir es als unsere Verpflichtung an, etwas zurückzugeben. In unserem ersten Jahr auf Schalke sind wir in der gesamten Stadt mit offenen Armen aufgenommen worden und sehen Gelsenkirchen als unsere sportliche Heimat an. In unseren Überlegungen sind wir dann schnell auf die Kinderheime der Stadt gekommen, da hier Kinder und Jugendliche mit großen Problemen liebevoll betreut werden. Dort mit Geschenken etwas zur besinnlichen und fröhlichen Stimmung beizutragen, war uns deshalb eine Herzensangelegenheit“.
Andreas Müller sagte dazu: „Ich finde es eine schöne Aktion von Gazprom und ich habe ohne zu zögern zugesagt. Auch wir als Verein unterstützen Einrichtungen in der Region und in unserer Heimatstadt und sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. Bei solchen Besuchen wie heute wird einem deutlich, dass es wichtige Bereiche im Leben gibt, die nicht mit Toren und Punkten zu messen sind."
Anja Gresch, Leiterin des Kinderheimes St. Josef meinte: „Gerade in Zeiten zunehmender sozialer Kälte ist es schön zu sehen, dass es Unternehmen gibt, die auch an andere Menschen - vor allem Kinder und Jugendliche – denken. Viele unserer Kinder und Jugendlichen sind natürlich auch Schalke-Fans und haben sich daher sehr über den Besuch gefreut. Die Spannung bleibt jetzt bis Heiligabend bestehen, wenn wir die Boxen zur Bescherung verteilen.“
Der ereignisreiche Aktionstag begann für viele Helfer bereits am morgen, als die Geschenkeboxen gepackt und in die Fahrzeuge verladen wurde. Gegen Mittag war dann zunächst die Wohngruppe in der Horst-Gladbecker Strasse an der Reihe. In der Einrichtung sind acht Kinder und Jugendliche untergebracht. Ähnlich einer WG leben alle mit den Betreuern unter einem Dach. Großer Star der Kinder war „Asa“, Gerald Asamoah, der ja auch beim letzten Spiel gegen Nürnberg zu den Torschützen zählte.
Der nächste Besuch fand im Kinderhaus Gelsenkirchen statt. Hier sind zehn Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren untergebracht. Die Kleinen waren jedenfalls sehr gespannt, was sich wohl in den blau-weißen Schalke Kartons befinden könne. Die königsblauen Trikots werden wohl schon bald in der Nachbarschaft zu sehen sein.
Zum Termin im Kinder- und Jugendheim St. Josef waren neben etwa 40 Kindern und Jugendlichen auch ein Kamerateam des DSF, ein Radioreporter von Radio Emscher Lippe und vor allem auch Andreas Müller anwesend. 84 Pakete wurde auf dem Platz in der Mitte der Einrichtung aufgebaut, die Fußball AG nahm den Trikotsatz entgegen und Kinder und Betreuer schwenkten munter die mitgebrachten Schalke Flaggen. Und da man nicht jeden Tag die Gelegenheit hat einen Bundesliga Manager mit Fragen zu löchern, stand Andreas Müller neben den Presseleuten auch den jungen Kickern gut und gerne eine halbe Stunde Rede und Antwort.
Den Abschluss bildete dann am frühen Abend der Besuch im Kinderheim St. Elisabeth. Heimleiter Paul Rüther erwartete mit vielen Kindern im Versammlungsraum den Besuch und erklärte, dass 80 Kinder und Jugendliche in der Einrichtung an der Cranger Strasse und den Außenstellen leben.
Am Abend waren alle Helfer etwas geschafft, aber auch überwältigt von der Freude und kindlichen Spannung auf das bevorstehende Weihnachtsfest und die mitgebrachten Geschenke. Und alle waren sich einig, dass man eine Wiederholung im nächsten Jahr ernsthaft ins Auge fassen sollte…